Што Метју 24 вели за "крајот"

346 што вели Матеј 24 за крајот Wichtig zur Vermeidung von Fehldeutungen ist zunächst einmal, Matthäus 24 im grösseren Zusammenhang (Kontext) der vorangegangenen Kapitel zu sehen. Vielleicht überrascht es Sie zu erfahren, dass die Vorgeschichte von Matthäus 24 spätestens schon im 16. Kapitel, Vers 21, beginnt. Dort heisst es summarisch: «Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.» Damit gibt Jesus erste Fingerzeige auf etwas, das in den Augen der Jünger wie eine elementare Kraftprobe zwischen Jesus und der religiösen Obrigkeit in Jerusalem aussah. Auf dem Weg nach Jerusalem (20,17-19) bereitet er sie weiter auf diesen bevorstehenden Konflikt vor.

In der Zeit der ersten Leidensankündigungen nahm Jesus die drei Jünger Petrus, Jakobus und Johannes mit auf einen hohen Berg. Dort erlebten sie die Verklärung (17,1-13). Dadurch allein müssen die Jünger sich schon gefragt haben, ob die Errichtung des Gottesreichs nicht vielleicht nahe bevorstehe (17,10-12).

Weiter kündigt Jesus den Jüngern an, sie würden auf zwölf Thronen sitzen und Israel richten, «wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit» (19,28). Kein Zweifel, dies weckte neuerlich Fragen zum «Wann» und «Wie» des Kommens des Gottesreiches. Jesu Rede vom Reich bewog die Mutter des Jakobus und des Johannes sogar, Jesus zu bitten, ihren beiden Söhnen besondere Positionen im Reich zu geben (20,20-21).

Dann kam der triumphale Einzug in Jerusalem, bei dem Jesus auf einem Esel in die Stadt einritt (21,1-11). Dadurch, so Matthäus, habe sich eine Prophezeiung des Sacharja erfüllt, die man auf den Messias bezogen sah. Die ganze Stadt war auf den Beinen und fragte sich, was geschehen würde, wenn Jesus eintraf. In Jerusalem warf er die Tische der Geldwechsler um und erwies durch weitere Taten und durch Wunder seine messianische Vollmacht (21,12-27). «Wer ist der?» fragten sich die Menschen verwundert (21,10).

Тогаш Исус им објасни на првосвештениците и старешините во 21,43 часот: „Затоа ви велам, царството Божјо ќе биде земено од вас и ќе му се даде на народ што ќе ги донесе неговите плодови“ Неговата публика знаеше дека тој зборува за нив. Оваа изрека за Исус може да се земе како индикација дека тој бил пред воспоставување на своето месијанско кралство, но дека верскиот „естаблишмент“ треба да остане исклучен од тоа.

Дали Империјата ќе се гради?

Учениците што го слушнале ова сигурно се прашувале што е следно. Дали Исус сакаше да се прогласи себеси за Месија сега? Дали требаше да оди против римските власти? Дали требаше да го донесе царството Божјо? Дали би имало војна и што би се случило со Ерусалим и храмот?

Сега дојдовме до Матеј 22, стих 15. Еве ја сцената со фарисеите кои се обидоа да го намамат Исус во стапицата со прашања во врска со данокот. Со неговите одговори, тие сакале да го претстават како бунтовник против римските власти. Но, Исус мудро одговорил, и нивниот план бил спречен.

Am selben Tag hatten auch die Sadduzäer eine Auseinandersetzung mit Jesus (22,23-32). Sie glaubten nicht an die Auferstehung und stellten ihm ebenfalls eine Fangfrage, über sieben Brüder, die nacheinander dieselbe Frau heiraten. Wessen Frau sollte sie in der Auferstehung sein? Jesus antwortete indirekt und sagte, sie verstünden ihre eigene Schrift nicht. Er verwirrte sie durch die Aussage, im Reich gäbe es keine Ehe mehr.

Dann schliesslich stellten Pharisäer und Sadduzäer ihm gemeinsam eine Frage nach dem höchsten Gebot im Gesetz (22,36). Er antwortete klug durch Zitieren von 3. Mose 19,18 und 5. Mose 6,5. Und konterte seinerseits mit einer Fangfrage: Wessen Sohn sollte der Messias sein (22,42)? Da mussten sie schweigen; «niemand konnte ihm ein Wort antworten, auch wagte niemand von dem Tage an, ihn hinfort zu fragen» (22,46).

Поглавје 23 ја покажува полемиката на Исус против книжниците и фарисеите. Кон крајот на поглавјето, Исус објавил дека ќе им испрати „пророци и мудреци и книжници“ и претскажал дека ќе ги убијат, распнат, бијат и прогонуваат. Тој ја става одговорноста за сите убиени пророци на нивните плеќи. Очигледно дека напнатоста се зголемува, а учениците сигурно се прашувале какво значење имаат овие судири. Дали Исус требаше да ја преземе власта како Месија?

Dann spricht Jesus im Gebet Jerusalem an und prophezeit, ihr Haus werde «wüst gelassen werden». Daran schliesst sich die rätselhafte Bemerkung an: «Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!» (23,38-39.) Immer stärker müssen die Jünger gerätselt und sich bange Fragen gestellt haben zu den Dingen, die Jesus sagte. Stand er davor, sich zu erklären?

Прореченото уништување на храмот

Danach verliess Jesus den Tempel. Beim Hinausgehen deuteten seine atemlosen Jünger auf die Tempelbauten. Bei Markus sagen sie: «Meister, siehe, was für Steine und was für Bauten!» (13,1). Lukas schreibt, die Jünger hätten staunend von seinen «schönen Steinen und Kleinodien» gesprochen (21,5).

Размислете што сигурно се случувало во срцата на учениците. Изјавите на Исус за уништувањето на Ерусалим и неговите конфронтации со верските власти ги исплашија и возбудија учениците. Сигурно сте се запрашале зошто зборуваше за претстојната смрт на јудаизмот и неговите институции. Зарем Месијата не треба да дојде да ги зајакне и двајцата? Од зборовите на учениците за храмот, загриженоста звучи индиректно: Сигурно и оваа моќна Божја куќа не треба да се оштетува?

Jesus durchkreuzt ihre Hoffnung und vertieft ihre bangen Ahnungen noch. Er wischt ihren Lobpreis des Tempels beiseite: «Seht ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde» (24,2). Dies muss den Jüngern einen tiefen Schock versetzt haben. Sie glaubten, der Messias werde Jerusalem und den Tempel retten, nicht zerstören. Wenn Jesus von diesen Dingen sprach, müssen die Jünger ans Ende der Heidenherrschaft und an den ruhmvollen Wiederaufstieg Israels gedacht haben; beides wird in den hebräischen Schriften so viele Male prophezeit. Sie wussten, dass diese Ereignisse in der «Zeit des Endes», in der «letzten Zeit», eintreten sollten (Daniel 8,17; 11,35 u. 40; 12,4 u. 9). Dann sollte der Messias erscheinen oder «kommen», um das Reich Gottes aufzurichten. Das bedeutete, dass Israel sich zu nationaler Grösse erheben und die Speerspitze des Reiches bilden würde.

Кога ќе се случи тоа?

Die Jünger – die Jesus für den Messias hielten – drängte es natürlich zu erfahren, ob die «Zeit des Endes» nun gekommen war. Es herrschten hohe Erwartungen, Jesus werde bald verkünden, dass er der Messias sei (Johannes 2,12-18). Kein Wunder denn, dass die Jünger den Meister drängten, er möge sich erklären zur Art und Weise und zur Zeit seines «Kommens».

Als Jesus auf dem Ölberg sass, traten die aufgeregten Jünger zu ihm und wollten privat ein paar «Insider»-Auskünfte. «Sage uns», baten sie, «wann wird das geschehen? und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?» (Matthäus 24,3.) Sie wollten wissen, wann die von Jesus über Jerusalem prophezeiten Dinge eintreten würden, denn sie brachten sie zweifellos in Zusammenhang mit der Endzeit und seinem «Kommen».

Кога учениците зборуваа за „доаѓање“ тие немаа на ум „второ“. Според нивната фантазија, Месијата требало да дојде и многу наскоро да го воспостави своето кралство во Ерусалим и тоа ќе трае „засекогаш“. Тие не знаеја поделба на „прво“ и „второ“ доаѓање.

Einen weiteren wichtigen Punkt gilt es zu Matthäus 24,3 zu berücksichtigen, denn der Vers ist eine Art inhaltliche Zusammenfassung des gesamten Kapitels 24. Die Frage der Jünger sei wiederholt und einige Schlüsselworte kursiv gesetzt: «Sage uns», baten sie, «wann wird das geschehen? und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?» Sie wollten wissen, wann die von Jesus über Jerusalem prophezeiten Dinge eintreten würden, denn sie brachten sie in Zusammenhang mit dem «Ende der Welt» (genau: Ende der Weltzeit, Ära) und seinem «Kommen».

Три прашања од учениците

Drei Fragen der Jünger schälen sich heraus. Erstens wollten sie wissen, wann «das» geschehen sollte. Mit «das» könnte die Verwüstung Jerusalems und des Tempels gemeint sein, dessen Zerstörung Jesus gerade eben prophezeit hatte. Zweitens wollten sie wissen, welches «Zeichen» sein Kommen ankündigen werde; Jesus nennt es ihnen, wie wir sehen werden, später in Kapitel 24, Vers 30. Und drittens wollten die Jünger das Wann des «Endes» erfahren. Jesus sagt ihnen, dies sei ihnen nicht bestimmt zu wissen (24,36).

Wenn wir diese drei Fragen – und Jesu Antworten darauf – gesondert betrachten, ersparen wir uns eine ganze Reihe mit Matthäus 24 zusammenhängender Probleme und Fehldeutungen. Jesus sagt seinen Jüngern, Jerusalem und der Tempel (das «das») würden tatsächlich zu ihren Lebzeiten zerstört. Doch das «Zeichen», um das sie baten, werde im Zusammenhang mit seinem Kommen, nicht der Zerstörung der Stadt stehen. Und auf die dritte Frage antwortet er, die Stunde seiner Wiederkehr und des «Endes» der Weltzeit wisse niemand.

Drei Fragen also in Matthäus 24 und drei gesonderte Antworten, die Jesus darauf gibt. Diese Antworten entkoppeln Ereignisse, die in den Jüngerfragen eine Einheit bilden, und zerschneiden ihren zeitlichen Zusammenhang. Jesu Wiederkunft und das «Ende der Weltzeit» können also durchaus noch in der Zukunft liegen, obwohl die Zerstörung Jerusalems (70 n. Chr.) schon sehr weit zurückliegt.

Das heisst – wie gesagt – nicht, dass die Jünger die Zerstörung Jerusalems vom «Ende» getrennt betrachtet hätten. Das haben sie mit fast 100prozentiger Sicherheit nicht getan. Und ausserdem haben sie mit dem alsbaldigen Eintreten der Ereignisse gerechnet (Theologen haben dafür das Fachwort «Naherwartung»).

Ајде да видиме како овие прашања се земени во Матеј 24. Како прво, забележуваме дека Исус очигледно нема посебен интерес да зборува за околностите на „крајот“. Неговите ученици вежбаат и поставуваат прашања, а Исус одговара на нив и им дава некои објаснувања.

Ние исто така препознаваме дека прашањата на учениците за „крајот“ секако се засноваат на лажен заклучок - имено дека настаните ќе се случат многу брзо и истовремено. Затоа, не е изненадувачки што тие очекуваа „доаѓање“ на Исус како Месија во многу блиска иднина, во смисла дека тоа може да дојде за неколку дена или недели. Како и да е, тие сакаа опиплив „знак“ на неговото доаѓање за потврда. Со ова иницијативно или тајно знаење, тие сакаа да се стават во поволни позиции кога Исус го презеде неговиот чекор.

Во овој контекст треба да ги видиме забелешките на Исус од Матеј 24. Иницијативата на дискусијата доаѓа од учениците. Тие веруваат дека Исус се подготвува да ја преземе власта и сакаат да знаат „кога“. Сакате подготвителен знак. Со тоа, тие целосно ја разбрале мисијата на Исус.

Крајот: сè уште не

Наместо да одговара директно на прашањата на учениците, по желба, Исус ја искористи можноста да ги научи на три важни учења. 

Првата лекција:
Сценариото за кое прашаа беше далеку покомплицирано отколку што наивно мислеа учениците. 

Втората лекција:
Кога Исус би „дошол“ - или како што би рекле: „дојди повторно“ - тие сигурно не знаеле. 

Третата лекција:
Die Jünger sollten «wachen», ja, dabei aber mehr und mehr ihre Beziehung zu Gott und weniger das lokale Geschehen oder Weltgeschehen im Auge behalten. Unter Berücksichtigung dieser Prinzipien und der vorangegangenen Diskussion sei nun gezeigt, wie Jesu Gespräch mit seinen Jüngern sich entwickelt. Zuallererst warnt er sie, sich nicht täuschen zu lassen von Ereignissen, die wie Endzeitereignisse aussehen könnten, es aber nicht sind (24, 4-8). Einschneidendes und Katastrophales «muss» geschehen, «aber es ist noch nicht das Ende da» (Vers 6).

Dann kündigt Jesus den Jüngern Verfolgung, Chaos und Tod an (24,9-13). Wie erschreckend muss das für sie gewesen sein! «Was soll dieses Gerede von Verfolgung und Tod?» müssen sie gedacht haben. Die Gefolgsleute des Messias sollten doch triumphieren und siegen, nicht niedergemetzelt und vernichtet werden, dachten sie.

Dann beginnt Jesus davon zu sprechen, dass der ganzen Welt ein Evangelium verkündigt werden soll. Danach soll dann «das Ende kommen» (24,14). Auch dies muss die Jünger verwirrt haben. Sie dachten wahrscheinlich, erst werde der Messias «kommen», dann werde er sein Reich errichten, und dann erst werde das Wort des Herrn hinausgehen in alle Welt (Jesaja 2,1-4).

Als nächstes scheint Jesus eine Kehrtwendung zu machen und spricht wieder von der Verheerung des Tempels. Es solle ein «Gräuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte», und «alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist» (Matthäus 24,15-16). Unvergleichlicher Schrecken soll über die Juden hereinbrechen. «Denn es wird dann eine grosse Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird», sagt Jesus (24,21). So furchtbar soll es werden, dass niemand am Leben bliebe, wenn diese Tage nicht verkürzt würden.

Zwar haben Jesu Worte auch eine weltweite Perspektive, doch hauptsächlich spricht er von Ereignissen in Judäa und Jerusalem. «Denn grosse Not wird über dem Land sein und Zorn über diesem Volk», heisst es bei Lukas, womit der Kontext der Äusserungen Jesu näher umrissen ist (Lukas 21,23, Elberfelder Bibel, Hervorhebungen von der Redaktion). Der Tempel, Jerusalem und Judäa stehen im Brennpunkt der Warnung Jesu, nicht die ganze Welt. Die apokalyptische Warnung, die Jesus ausspricht, bezieht sich vorrangig auf die Juden in Jerusalem und Judäa. Die Ereignisse von 66-70 n.Chr. haben das bestätigt.

Бегајте - во сабота?

Es überrascht daher nicht, dass Jesus sagt: «Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat» (Matthäus 24,20). Manche fragen sich: Wieso erwähnt Jesus den Sabbat, wenn der Sabbat doch für die Kirche nicht mehr verbindlich ist? Da Christen sich nicht mehr um den Sabbat kümmern müssen, wieso wird er hier eigens als Hindernis genannt? Die Juden glaubten, dass es am Sabbat verboten sei, Reisen zu unternehmen. Sie hatten offenbar sogar ein Mass für die Höchstentfernung, die an diesem Tag zurückgelegt werden durfte, nämlich einen «Sabbatweg» (Apostelgeschichte 1,12). Bei Lukas entspricht das der Entfernung zwischen dem Ölberg und der Innenstadt (laut Anhang in der Lutherbibel waren es 2000 Ellen, rund 1 Kilometer). Doch Jesus sagt, es sei eine weite Flucht bis in die Berge notwendig. Ein «Sabbatweg» würde sie nicht aus der Gefahrenzone bringen. Jesus weiss, dass seine Zuhörer glauben, am Sabbat dürften sie weite Fluchtwege nicht unternehmen.

Ова објаснува зошто тој ги замолил учениците да побараат летот да не падне во сабота. Ова барање треба да се види во врска со нивното разбирање на Мозаичниот закон во тоа време. Можеме приближно да го сумираме одразот на Исус на овој начин: Знам дека не верувате во долги патувања во сабота, и нема да преземете ниту еден, бидејќи верувате дека законот налага да биде така. Значи, ако работите што треба да дојдат на Ерусалим паднат во сабота, вие нема да избегате од нив и ќе најдете смрт. Затоа ве советувам: Молете се да не мора да бегате во сабота. Бидејќи дури и ако тие одлучеа да избегаат, ограничувањата за патување што обично преовладуваа во еврејскиот свет беа сериозна пречка.

Wie bereits gesagt, können wir diesen Teil der Warnungen Jesu auf die Zerstörung Jerusalems beziehen, die im Jahre 70 geschah. Judenchristen in Jerusalem, die noch das Gesetz des Mose hielten (Apostelgeschichte 21,17-26), würden davon betroffen werden und würden fliehen müssen. Sie würden in Gewissenskonflikte mit dem Sabbatgesetz kommen, sollten die Umstände eine Flucht an diesem Tage verlangen.

Сè уште не е „знакот“

Unterdessen fuhr Jesus in seiner Rede fort, die den Sinn hatte, die drei Fragen seiner Jünger zum «Wann» seines Kommens zu beantworten. Wir stellen fest, dass er ihnen bisher im Prinzip nur erklärt hat, wann er nicht kommen wird. Er trennt die Katastrophe, die über Jerusalem hereinbrechen wird, vom «Zeichen» und vom Kommen «des Endes» ab. An diesem Punkt müssen die Jünger geglaubt haben, die Verheerung Jerusalems und Judäas sei das «Zeichen», das sie suchten. Aber sie irrten, und Jesus weist sie auf ihren Irrtum hin. Er sagt: «Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! oder da!, so sollt ihr’s nicht glauben» (Matthäus 24,23). Es nicht glauben? Was sollten die Jünger davon halten? Sie müssen sich gefragt haben: Da flehen wir um Antwort, wann er denn nun sein Reich errichtet, da flehen wir ihn an, uns ein Zeichen dafür zu nennen, und er redet nur davon, wann das Ende nicht kommt, und nennt Dinge, die wie das Zeichen aussehen, es aber nicht sind.

Trotzdem fährt Jesus fort, den Jüngern zu sagen, wann er nicht kommen, nicht erscheinen werde. «Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht» (24,26). Er will damit verdeutlichen: Die Jünger sollen sich nicht irremachen lassen, weder von Weltereignissen noch von Menschen, die zu wissen glaubten, das Zeichen des Endes sei eingetreten. Vielleicht will er ihnen sogar sagen, dass auch der Fall Jerusalems und des Tempels «das Ende» noch nicht ankündigen.

Nun Vers 29. Hier beginnt Jesus, den Jüngern endlich etwas über das «Zeichen» seines Kommens zu erzählen, d. h. er beantwortet ihre zweite Frage. Sonne und Mond sollen sich verfinstern, und «die Sterne» (vielleicht Kometen oder Meteoriten) sollen vom Himmel fallen. Das ganze Sonnensystem soll ins Wanken kommen.

Schliesslich nennt Jesus den Jüngern das «Zeichen», auf das sie warten. Er sagt: «Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit grosser Kraft und Herrlichkeit» (24,30). Dann fordert Jesus die Jünger auf, vom Feigenbaum ein Gleichnis zu lernen (24,32-34). Sobald die Zweige weich werden und Blätter treiben, weiss man, dass der Sommer naht. «Ebenso auch: wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist» (24,33).

Сето тоа

«Сето тоа» - што е тоа? Дали се само војни, земјотреси и глад тука и таму? Не Ова е само почеток на трудот. Има уште многу неволји пред „крајот“. Дали „сето ова“ завршува со појава на лажни пророци и проповедање на евангелието? Повторно, не. Дали „сето ова“ е исполнето преку потребата во Ерусалим и уништувањето на храмот? Не Па, што треба да вклучите во „сето ова“?

Ehe wir antworten, eine kleine Abschweifung, ein Vorgriff in der Zeit auf etwas, das die apostolische Kirche lernen musste und von dem die synoptischen Evangelien berichten. Der Fall Jerusalems im Jahre 70, die Zerstörung des Tempels und der Tod vieler jüdischer Priester und Wortführer (und auch einiger Apostel) muss die Kirche hart getroffen haben. Es ist fast sicher, dass die Kirche glaubte, Jesus werde unmittelbar nach diesen Ereignissen wiederkehren. Aber er blieb aus, und das muss manche Christen vor den Kopf gestossen haben.

Сега, се разбира, евангелијата покажуваат дека требало или требало да се случи многу повеќе пред да се врати Исус, отколку само уништувањето на Ерусалим и храмот. Од отсуството на Исус по падот на Ерусалим, црквата не можеше да заклучи дека е доведена во заблуда. Сите три Синоптики повторуваат на доктрината за Црквата: сè додека некој не го види „знакот“ на Синот Човечки како се појавува на небото, не слушајте ги оние што велат дека тој веќе дошол или ќе дојде наскоро.

Никој не знае за часот

Сега дојдовме до основната порака што Исус сака да ја пренесе во дијалогот за Матеј 24. Неговите зборови во Матеј 24 се помалку пророчки отколку што се доктринарни изјави за христијанскиот начин на живот. Матеј 24 е предупредување на Исус до учениците: Бидете секогаш духовно подготвени, токму затоа што не знаете или не можете да знаете кога ќе дојдам повторно. Параболите во Матеј 25 ја илустрираат истата основна порака. Прифаќајќи го ова - дека точката во времето е и останува непозната - одеднаш расчистува многу недоразбирања што се вртат околу Метју 24. Поглавјето вели дека Исус воопшто не сака да дава никакви пророштва за точното време на „крајот“ или за неговото второ доаѓање. „Часовникот“ значи: бидете постојано духовно будни, секогаш бидете подготвени. И не: Постојано ги следи светските настани. Пророштво „кога“ не е дадено.

Како што може да се види од подоцнежната историја, Ерусалим всушност бил во фокусот на многу бурни настани и случувања. Во 1099 година, на пример, христијанските крстоносци го опколиле градот и ги заклале сите негови жители. За време на Првата светска војна, британскиот генерал Аленби го зазел градот и го ослободил од Турската империја. И денес, како што сите знаеме, Ерусалим и Јудеја играат централна улога во еврејско-арапскиот конфликт.

Um zusammenzufassen: Auf die Frage der Jünger nach dem «Wann» des Endes gibt Jesus die Antwort: «Das könnt ihr nicht wissen.» Eine Aussage, die offenbar schwer verdaulich war und ist. Denn nach seiner Auferstehung bedrängten ihn die Jünger immer noch mit Fragen danach: «Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?» (Apostelgeschichte 1,6). Und wieder antwortet Jesus: «Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat ...» (Vers 7).

И покрај јасното учење на Исус, христијаните ги повторувале грешките на апостолите во секое време. Повторно и повторно се зголемуваа шпекулациите за времето на „крајот“, а Исусовото доаѓање се предвидуваше повторно и повторно. Но, историјата го најде Исус во право, а секој жонглер е погрешен. Едноставно: не можеме да знаеме кога ќе дојде „крајот“.

Гледај

Was sollen wir nun tun, während wir auf Jesu Wiederkunft warten? Jesus beantwortet es den Jüngern, und die Antwort gilt auch für uns. Er sagt: «Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt ... Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint» (Matthäus 24,42-44). Wachsam sein im Sinne von «das Weltgeschehen beobachten» ist hier nicht gemeint. Das «Wachen» bezieht sich auf die Gottbeziehung des Christen. Er muss immer darauf vorbereitet sein, seinem Erschaffer entgegenzutreten.

Im Rest des 24. Kapitels und im 25. Kapitel legt Jesus dann näher aus, was mit «Wachen» gemeint ist. Im Gleichnis vom treuen und vom bösen Knecht legt er den Jüngern ans Herz, weltliche Sünden zu meiden und sich nicht von der Anziehung der Sünde überwältigen zu lassen (24,45-51). Die Moral? Jesus sagt, der Herr des bösen Knechts werde «kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt» (24,50).

Im Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen wird eine ähnliche Lehre vermittelt (25,1-25). Einige der Jungfrauen sind nicht bereit, nicht «wach», als der Bräutigam kommt. Sie werden vom Reich ausgeschlossen. Die Moral? Jesus sagt: «Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde» (25,13). Im Gleichnis von den anvertrauten Zentnern spricht Jesus von sich selbst als einem Menschen, der auf eine Reise geht (25,14-30). Wahrscheinlich dachte er an seinen Aufenthalt im Himmel vor seiner Wiederkunft. Die Knechte sollten inzwischen das Anvertraute zu treuen Händen verwalten.

Im Gleichnis von den Schafen und Böcken schliesslich spricht Jesus die Hirtenpflichten an, die den Jüngern für die Zeit seiner Abwesenheit gegeben werden. Er lenkt hier ihre Aufmerksamkeit vom «Wann» seines Kommens auf die Folgen, die dieses Kommen für ihr ewiges Leben hat. Sein Kommen und die Auferstehung sollen ihr Gerichtstag sein. Der Tag, an dem Jesus dieSchafe (seine wahren Nachfolger) von den Böcken (den bösen Hirten) trennt.

Во параболата, Исус работи со симболи што се темелат на физичките потреби на учениците. Го хранеа кога беше гладен, му даваа да пие кога беше жеден, го пречекаа кога беше странец, го облекуваа кога беше гол. Учениците беа изненадени и рекоа дека никогаш не го виделе како таков кој има потреба.

Jesus aber wollte damit Hirtentugenden verdeutlichen. «Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan» (25,40). Wer ist ein Bruder Jesu? Einer seiner wahren Nachfolger. Also gebietet Jesus den Jüngern, gute Verwalter und Hirten seiner Herde zu sein – seiner Kirche.

Ова е крај на долгиот дискурс во кој Исус одговори на трите прашања што ги поставија неговите ученици: Кога ќе бидат уништени Ерусалим и храмот? Кој ќе биде „знакот“ на неговото доаѓање? Кога се случува „крајот на светското време“?

резиме

Учениците со ужас слушнале дека зградите на храмовите треба да бидат уништени. Тие прашуваат кога треба да се случи ова и кога треба да се случи „крајот“ и „да дојде Исус“. Како што реков, тие со голема веројатност очекуваа дека Исус веднаш ќе се искачи на престолот на Месијата и ќе го остави царството Божјо да започне со сета моќ и слава. Исус предупредува на такво размислување. Beе има задоцнување пред „крајот“. Ерусалим и храмот ќе бидат уништени, но животот на црквата ќе продолжи. Прогонството на христијаните и страшните неволји ќе наидат на Јудеја. Учениците се шокирани. Тие мислеа дека учениците на Месијата ќе постигнат моментална огромна победа, дека ќе биде освоена Ветената земја, и дека ќе биде обновено вистинското обожавање. И сега овие предвидувања за уништувањето на храмот и прогонот на верниците. Но, следуваат и други застрашувачки лекции. Единствениот „знак“ што учениците ќе го видат за доаѓањето на Исус е самото негово доаѓање. Овој „знак“ веќе нема заштитна функција затоа што е предоцна. Сето ова води до основната порака на Исус дека никој не може да прорече кога ќе дојде „крајот“ или кога Исус ќе се врати.

Jesus hat die falscher Denkart entspringenden Sorgen seiner Jünger aufgegriffen und eine geistliche Lehre daraus abgeleitet. Mit den Worten D. A. Carsons: «Die Fragen der Jünger werden beantwortet, und der Leser ist gehalten, sich auf die Wiederkunft des Herrn zu freuen und, solange der Meister fern ist, verantwortungsbewusst, gläubig, mitmenschlich und mutig zu leben (24,45-25,46)» (ebenda, S. 495). 

од Пол Крол


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